Bildfahrpläne
 
Ludwigslust - Parchim - Karow (Meckl) - Waren (Müritz)
 
 
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Jahresfahrplan 1960er
 
Hier fällt besonders auf, dass zwischen Malchow und Waren keine Züge eingetragen sind. Im Kursbuch des Fahrplans 1966/67 ist dieser Tabellenabschnitt ebenfalls nicht enthalten.
Der Abschnitte Karow - Malchow wurde nach dem Ende des zweiten Weltkrieges als Reparationsleistung abgebaut und erst 1968 wieder aufgebaut und in Betrieb genommen.
In den 1960er Jahren fuhren die Züge noch mit Dampflokomotiven, auf dieser Strecke mit der BR 50.
Die Streckenhöchstgeschwindigkeit betrug zwar 50 km/h, aber der Oberbauzustand war besonders zwischen Parchim und Karow schlecht, sodass dort maximal 30 km/h zugelassen war. Vermutlich lag das Streckengleis noch in Kiesbettung. Dier Zustand blieb bis 1977 so bestehen. Die Personenzüge benötigten für die 21 km von Lübz bis Karow 49 Minuten.

 
0 - 6 Uhr 12 - 18 Uhr
6 - 12 Uhr 18 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1988/89
 
0 - 2 Uhr 6 - 8 Uhr 12 - 14 Uhr 18 - 20 Uhr
2 - 6 Uhr 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1989/90
 
0 - 2 Uhr 6 - 8 Uhr 12 - 14 Uhr 18 - 20 Uhr
2 - 6 Uhr 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1991/92
 
0 - 2 Uhr 6 - 8 Uhr 12 - 14 Uhr 18 - 20 Uhr
2 - 6 Uhr 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1992/93
 
0 - 2 Uhr 6 - 8 Uhr 12 - 14 Uhr 18 - 20 Uhr
2 - 6 Uhr 8 - 12 Uhr 14 - 18 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1994/95
 
Mit der ersten Bahnreform 1994 wurde die Verantwortung für den SPNV auf die Bundesländer übertragen, die daraufhin diese Aufgabe auf neu gegründete Verkehrsgesellschaften übertrugen. In Mecklenburg-Vorpommern war und ist die VMV zuständig. Hier musste man sich Gedanken darüber machen, wie die stark gesunkenen Fahrgastzahlen in halbwegs sinnvolle Fahrpläne umgesetzt werden. Für die meisten Strecken wurden unterschiedliche Entwurfsvarianten geplant. Merkwürdigerweise begann man für den Fahrplan 1994/95 mit "X". Jedes folgende Jahr wurde dann mit dem nächsfolgenden Buchstaben gekennzeichnet. Nach "Z" folgte dann "A". Die jeweils letzte Variante wurde dann der gültige Fahrplan. Auch erste Überlegungen zu Abbestellungen von SPNV-Leistungen kamen auf.
 
Die Züge verkehrt nun grundsätzlich lokbespannt nur noch zwischen Güstrow und Pritzwalk. Die Triebwagen fuhren nach wie vor zwischen Pritzwalk und Neustadt.

 
Variante X1 Variante X2
 
0 - 2 Uhr 12 - 14 Uhr 0 - 2 Uhr 14 - 18 Uhr
2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr 2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr
8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr 8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Variante X3
 
0 - 2 Uhr 12 - 14 Uhr
2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr
8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1995/96
 
Das Jahr 1995 war von der ersten Abbestellungswelle im SPNV geprägt. Es traf Strecken, deren Oberbauzustand sehr schlecht war, was sich auf die nun nicht mehr konkurrenzfähigen Fahrzeiten auswirkte. Diese Unattraktivität ließ viele Menschen auf private Pkw umsteigen.
Abbestellt wurden die Strecken Velgast - Tribsees, Grevesmühlen - Klütz (Meckl), die Prenzlauer Kreisbahnen, Templin - Fürstenberg (Havel) und Angermünde - Bad Freienwalde.
 
Erstmals nach Jahrzehnten der Zuggruppen 9 und 15 Uhr in Karow wurde dieses bewährte Umsteigeprinzip aufgegeben durch die Einführung eines Zweistundentaktes bis 14 Uhr mit einer mittäglichen Taktlücke auf der Strecke Ludwigslust - Waren (Müritz).
In der Variante Y4 wurde aber versucht, die Umsteigemöglichkeiten wieder herzustellen. Leider gingen die Fahrgastzahlen durch diesen Fahrplan dann noch weiter zurück.
 
Erstmals kamen zwischen Ludwigslust und Waren auch moderne Triebwagen der BR 628 zum Einsatz, die bis zur Übernahme der Verkehsleistungen im Dezember 2002 durch die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH am Ende alle Leistungen fuhren.

 
Variante Y2 Variante Y3
 
0 - 2 Uhr 12 - 14 Uhr 0 - 2 Uhr 14 - 18 Uhr
2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr 2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr
8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr 8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Variante Y4
 
0 - 2 Uhr 12 - 14 Uhr
2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr
8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1996/97
 
Diese (eigentliche) Jahresfahrplanperiode wurde in drei Abschnitte unterteilt: Z2 02.06. bis 28.09.1996, Z4 29.09.1996 bis 31.05.1997 und auf anderen Strecken Z5 02.01.1997 bis 31.05.1997. Für diese Strecke habe ich leider nur die beiden Perioden Z2 und Z4. Ob es einen Entwurf Z3 gab, ist mir nicht bekannt.
 
Ab diesem Fahrplan gibt es auch einen Umlauf, der mit Triebwagen BR 772 gefahren wird.
 
Leider hat der Aufgabenträger mit Wirkung vom 02.06.1996 die Leistungen auf den Strecken Teterow - Gnoien, Waren (Müritz) - Malchin und Malchin - Dargun sowie zwischen Sternberg und Karow abbestellt.

 
Variante Z2 02.06. - 28.09.1996 Variante Z4 ab 29.09.1996
 
0 - 2 Uhr 12 - 14 Uhr 0 - 2 Uhr 14 - 18 Uhr
2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr 2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr
8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr 8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1997/98
 
Mit Beginn des Jahresfahrplans wurde endlich die Streckengeschwindigkeit von 50 km/h auf 60 km/h angehoben. Dadurch wurde ein fester 2-Stunden-Takt möglich. Das bedeutete, dass die Umsteigemöglichkeiten in Karow nach Jahren endlich wieder hergestellt waren, und das sogar alle zwei Stunden! Leider hat das die Fahrgäste, die inzwischen auf das Auto umgestiegen waren, nicht wieder zurückgebracht.
 
0 - 2 Uhr 12 - 14 Uhr
2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr
8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Jahresfahrplan 1998/99
 
Zum Fahrplanwechsel 1998 wurden die Bildfahrplanblätter neu sortiert. Das Fahrplanangebot blieb bis zum kleinen Fahrplanwechsel im Herbst unverändert.
Eine ungünstige Mischung von Politik nach großherzoglicher, unmoralischer Manier und zu geringen Mitteln aus dem Bundeshaushalt für den SPNV der Länder sowie die generelle Ablehnung des SPNV in der damaligen Landeregierung über Jahrzehnte hinweg führte auch hier zur Verschlechterung des landesweiten Angebotes. So wurden auch aus kleinstaatlicher Handlungsweise die Verbindungen Dömitz - Ludwigslust und Wittstock (Dosse) - Mirow abbestellt, weil man ganz besonders gar kein Interesse an landesübergreifenden Bahnverbindungen hatte, obwohl beide Nachbarländer Interesse am Erhalt der Verbindungen hatten. Es gab sogar einige Zeit die Idee zum Wiederaufbau der Dömitzer Elbebrücke, was den Erhalt der Dömitzer Strecke langfristig gesichert und das Fahrgastaufkommen deutlich erhöht hätte. Daraufhin hat man kurzerhand den Verkehr abbestellt, damit man ja nicht miteinander reden musste.

 
0 - 2 Uhr 12 - 14 Uhr
2 - 8 Uhr 14 - 20 Uhr
8 - 12 Uhr 20 - 24 Uhr
 
 
 
Weitere Bildfahrpläne besitze ich leider nicht für diese Streckenabschnitte.
 

 

© 16.04.2026