Warnemünde Werft

Bahnhofsteil des Bahnhofs Warnemünde
 
Strecke: Neustrelitz - Plaaz - Rostock Hbf - Warnemünde [Lloydbahn]
 
Der Bahnhofsteil diente dem Güterverkehr und die Bahnsteige dem Zugang zur Werft sowie dem südlichen Teil Warnemündes. Neben den beiden Bahnsteiggleisen befanden sich die Gleise des Güterbahnhofs.
Der Güterbahnhof ist inzwischen Geschichte und wurde abgerissen. Auf dem sanierten Gelände wurden Appartementhäuser und ein großes Parkhaus gebaut. Zur besseren Verknüpfung des Stadtverkehrs wurde neben dem Bahnsteig eine Buswendeschleife mit Haltestellen gebaut.
Am Ende des einstigen Güterbahnhofs, der ursprünglich der Bahnhofs Warnemünde war, stand das Empfangsgebäude des ersten Bahnhofs, dessen Reste nach und nach leider abgerissen wurde für ein modernes Gebäude. Auch die markante Fußgängerüberführung über alle damaligen Gleise, von der aus ich 2011 zu Beginn der Umbauphase noch Bilder gemacht habe, wurde abgerissen.
 
2011
die Fußgängerbrücke zur Werft mit Abgängen zu den beiden Bahnsteigen
 
Zu dieser Zeit des Umbaus gibt es nur ein befahrbares Gleis. Die Gütergleise wurden bereits abegrissen und die Fläche saniert.
Hinter den Bäumen (über der Spitze des Kranauslegers) steht noch der letzte Rest des Empfangsgebäudes des ersten Bahnhofs Warnemünde. Rechts daran angebaut stand das ursprüngliche Empfangsgebäude,
das für die Verlegung des Bahnhofs zum heutigen Standort mittig für zwei Gleise durchbrochen wurde. Damit die Gleise bis Warnemünde elektrifiziert werden konnten,
wurde der rechte Teil neben den Gleisen und der darüber befindliche abgerissen. Das danach verbliebene Reststück wurde irgendwann danach dann auch abgerissen.
 
Ein merkwürdiger Anblick, wenn ein riesiges Kreuzfahrtschiff hinter den zwei- und dreigeschossigen Wohnblöcken zu sehen ist.
 
 
Gesamtüberblick von der Fußgängerbrücke aus.
 
Von der Fußgängerbrücke aus mit Blick in Richtung Lichtenhagen sind die Straßenbauarbeiten für die neue Verbindung von der Stadtautobahn zum Kreuzfahrtterminal zu erkennen.
Dadurch kann der Bahnübergang zwischen den beiden Bahnhofsteilen zurückgebaut werden, dessen Schranken früher von einem Schrankenwärter bedient wurden.
Wenn diese Verbindung fertig ist, wird ein großer Teil des südlichen Wohngebietes von vielen Autfahrten entlastet.
 
Ein neues Wohnviertel entstand parallel zur Eisenbahn. Allerdings beschwerten sich wohl bereits einige Bewohner wegen der "Lärms" der Eisenbahn. Aber bitte, das weiß man doch wohl,
dass die Eisenbahn nicht lautlos fährt, wenn man an der Bahn wohnt!
 
Blick über die Gleise in Richtung Werft
 
 
externe Bilder:
     
 
© 17.12.2021