Szczecin Główny
(nazwa do 1945: Stettin Hbf [po niemiecku/auf deutsch: Bezeichnung bis 1945: Stettin Hbf])

Bahnhof/dworzec in Polen
 
Strecken:
  • Berlin Stettiner Bf/Nordbf - Angermünde - Szczecin Główny
  • Wrocław Główny - Głgów - Zilona Góra - Rzepin - Kostrzyn - Szczecin Główny
    [po niemiecku/auf deutsch: Breslau Hbf - Glogau - Grünberg (Schlesien) - Reppen - Küstrin - Stettin Hbf]
  • Poznań Główny - Krzyż - Stargard - Szczecin Dąbie (- Szczecin Główny)
    [po niemiecku/auf deutsch: Posen - Kreuz (Ostbahn) - Stargard (Pommern) - Aldamm (- Stettin Hbf)]

Szczecin ist die Hauptstadt der Wojewodschaft Westpommern und mit rund 400.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Polens. Sie liegt an der Oder, fast an der polnisch-deutschen Grenze und wächst stetig. Die Stadt ist in vier Stadtbezirke gegliedert und diese sind wiederum in 37 Stadtteile aufgeteilt. Viele Sehenswürdigkeiten kann man besuchen. Wer sich für die Geschichte während des zweiten Weltkriegs interessiert, an dessen Ende die Stadt in Schutt und Trümmern lag, sollte eine Führung durch den Tiefbunker unter dem Hauptbahnhof mitmachen (Zugang auf Bahnsteig 1). Allerdings ist die Führung auf polnisch, aber wenn man auch nur ein paar Brocken Polnisch versteht, ist es überaus eindrucksvoll.
Der Hauptbahnhof liegt zentral in der Stadt und wurde in den vergangenen Jahren modernisiert.

2013
 
2019    alter Busbahnhof    Straßenbahn    Verkehrsmuseum
 
Empfangsgebäude mit den Straßenbahngleisen davor
 
Blick vom alten Busbahnhof auf den Bahnhof
 
 
Die vielen Fahrkartenschalter zeugen von sehr reger Reisetätigkeit der Stettiner.
 
(von außen gesehen) rechter Seitenausgang
 
das Mosaik Polens
 
Noch sind die Bahnsteige fast im Originalzustand. Blick vom letzten Bahnsteig (tor 6) in Richtung Port Centralny. Dort verzweigt es nicht nach Dąbie und Podjuchy.
 
und von tor 5
 
Es war das erste Mal, dass ich einen Impuls-Triebzug gesehen habe. Im Hintergrund steht die alte Fugängerbrücke zum höhergelegenen Stadtteil hinter dem Bahnhof.
 
Am Stumpfgleisbahnsteig steht der 628 nach Lübeck - eine sehr weite Reise für einen Regionalzug.
 
Blick in Richtung Gumieńce. Davor zweigt die Strecke noch südwärts in Richtung Zdroje ab und von dort geht es nach Nordosten weiter nach Dąbie).
 
Der Impuls fährt aus und überquert gleich hinter dem Bahnhof die Westoder.
 
anschließend ein Blick in die gleiche Richtung, nur etwas weiter vor
 
Einfahrt eines Regionalzuges
 
 
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2019
 
alter Busbahnhof    Straßenbahn    Verkehrsmuseum
 
 
Inzwischen hat das alte Empfangsgebäude einen modernen Anbau erhalten, der sehr gut zu dem alten passt.
 
Gastronomie, WC, der Aufgang zur Überführung über die Bahnsteige, von der man auch in den höhergelegenen Stadteil hinter dem Bahnhof gelangt sowie der Durchgang zur Schalterhalle
 
 
Auch die Schalterhalle wurde modernisiert - sehr gut gelungen.
 
die neue Überführung vom Hausbahnsteig aus gesehen
 
 
Am Stumpfgleisbahnsteig steht ein 646 nach Angermünde.
 
und wieder einmal ein Impuls; Der Inselbahnsteig auf der rechten Seite ist bereits modernisiert.
 
Auch das alte Stellwerk hat eine Verschönerungskur bekommen.
 
 
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externe Bilder:
       
 
Straßenbahn    Verkehrsmuseum
 
 

alter Busbahnhof
Der alte Busbahnhof liegt an der ul. Owocowa hinter dem Hauptbahnhof und wird nur noch von wenigen Bussen genutzt. Die kleinen überdachten Haltestellen können von den heutigen,
modernen Bussen kaum benutzt werden. Sie sind zu breit und zu hoch. Aber an den Tafeln stehen immer noch Abfahrten dran, vielleicht auch schon nicht mehr aktuell.
 
Blick aus eine dieser Haltestellen heraus. Ich finde sie eigentlich sehr praktisch. Keiner muss im Regen oder der Sonne stehen. Sorgar eine Bänke gibt es.
Der Busfahrer muss schon gut rückwärts fahren können.
 
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Straßenbahn 2013
Das Straßenbahnnetz ist Stettin ist sehr groß und wurde inzwischen auch erweitert. Die meisten Strecken waren bei meinem Besuch 2013 noch im Altzustand. Die folgenden Bilder zeigen es deutlich. Wie überall, wo die schweren Tratra-Bahnen fuhren, hat das Netz schwer gelitten. Inzwischen wurden einige Strecken modernisiert. Der Fahrzeugpark war damals auch noch eine Mischung aus alten Zügen polnischer Produktion, den importierten Tatra-Züge aus Berlin, aber auch schon neuer kurzer und langer Züge. Die Flotte hat sich inzwischen auch stark verjüngt.
Die Straßenbahn ist auch in Stettin eine sehr gute Alternative zum Auto und sehr günstig. Nur der Kauf der Fahrscheine ist zum Teil recht problematisch: Automaten gibt es noch nicht überall und in den alten Zügen schon gar nicht. Auch das Informationssystem muss stark verbessert werden. In den Altfahrzeugen gibt es weder Linienpläne noch Ansagen. Aber auch so war es ein Erlebnis, mit den alten und neuen Bahnen kreuz und quer durch die Stadt zu fahren. Ich kann es nur empfehlen.
 
weiter zum Verkehrsmuseum
 
 
in alter Zug aus polnischer Produktion
 
Auch innen nicht wirklich mehr schön.
 
Vorbeifahrt am Verkehrsmuseum
 
So sehen viele Schienen aus. Teils erhebliche Schäden zwingen die Fahrer immer wieder stark abzubremsen, darüber zu rumpeln und dann wieder kräftig beschleunigen.
 
Solche scheinbar aus einem Stück gefertigten Kreuzungselemente in Zusammenhang mit mangelnder oder wohl ganz fehlender Entwässerung sind der Knackpunkt an vielen Stellen im Netz.
Kaum noch befahrbares Material und unebene Lagen sind recht gefährlich. Aber entgleist ist kein Zug, in dem ich mitfuhr!
 
 
Solche zweigleisigen 90°-Kreuzungen gibt es auf mehreren Plätzen in der Stadt. Oft liegen sie innerhalb eines Kreisverkehrs, der nur teilweise mit Ampeln ausgerüstet ist, was einem
doch schon einmal die Schweißperlen auf die Stirn treibt.
 
 
 
Sehr schmale,moderne Einzelfahrzeuge von Pesa
 
 
ein Tatra-Zug aus Berlin
 
ein gelaschter Schienenbruch
 
Zurück zum Hbf: Hier sehen die Gleise auch nicht viel besser aus.
 
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Verkehrsmuseum
Das Verkehrsmuseum liegt an der ul. Niemierzyńska nördlich des Zentrums. Die Straßenbahnen der Linien 1, 5 und 12 halten direkt davor. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Die Kommentare zu den kleinen Bildern erspare ich mir mal ...
 
 
Zufahrtgeleise zur Halle, in der sich die Ausstellung befindet
 
natürlich mit richtiger Anbindung an das Netz
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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