Haßleben

ehemaliger Bahnhof in Brandenburg
 
Strecke:   Löwenberg (Mark) - Templin - Templin Stadt - Prenzlau    in km 95,7    
 
 
Ort anzeigen über geoplaner.de:           Gleispläne:    *)          Kursbuchtabellen:   
 
*) Quelle: sporenplan.nl
 

 
Haßleben liegt etwa auf der Hälfte zwischen Templin und Prenzlau und war daher eine wichtige Station.
Der Bahnhof verfügte über mehrere Haupt- und Anschlussgleise. Auch hier gab es die sowjetische EZMG-Stellwerkstechnik.
 
Seit Mai 2000 war der Bahnhof unbesetzt. Die Hauptsignale wurden abgeschaltet, obwohl die Strecke nicht stillgelegt war. (Instandhaltung = 0)
Inzwischen wurde der Streckenabschnitt Templin Stadt - Prenzlau Vorstadt stillgelegt und vor mehreren Jahren aus finanziellen Gründen des neuen Eigentümers leider abgebaut.
 
Zu DDR-Zeiten stand in Haßleben ein riesiges Schweinezucht- und -mastkombinat (SZMK), mit rund 150.000 Mastplätzen wohl das größte des Landes. Dazu gehörte auch ein großer, stinkende Güllesee. Die Mastanlage wurde nach der Wende geschlossen. Anfang der 2010er Jahre plante ein niederländischer Investor an gleicher Stelle den Umbau der alten Anlage für 80.000 Schweine. 2013 wurde die Anlage für "nur" noch 37.000 Tiere genehmigt, wogegen BUND, NABU, der Deutsche Tierschutzbund und der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft gemeinsam mit der Bürgerinitiative "Kontra Industrieschwein Haßleben" Widerspruch einlegten. Dieser Widerspruch wurde 2016 zurückgewiesen, worauf die genannten Klage einreichte. 2020 wurde endgültig entschieden, dass die Anlage nicht gebaut werden darf. Widerspruch wurde von vornherein ausgeschlossen.
 
2002
ehemaliges Empfangsgebäude
 
Bahnwohnhaus
 
Rest eines Wasserturms
 
2010
 
 
 
externe Bilder:
 
       
 

 
     
 
 
© 26.03.2026