Götschendorf

Haltepunkt in Brandenburg
 
Strecke: Britz - Templin - Fürstenberg (Havel)
 
Das rund 200 Einwohner zählende Dorf Götschendorf liegt östlich von Templin an der Südspitze des Kölpinsees. Es entstand um 1200 und wurde 1375 erstmalig erwähnt, fiel aber wohl schon kurze Zeit später wieder wüst. 1416 wird Götschendorf erneut unter dem Lehenbesitz der von Stegelitz genannt. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde Götschendorf als Rittersitz neu aufgebaut.
Im Jahr 2006 kaufte die Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche das Gutshausareal und gründete dort das Kloster St. Georg.
Der Haltepunkt wurde erst 1960 eröffnet. An dessen Südseite entstand 1961 ein großes Betonwerk, angeblich das seinerzeit größte der DDR. Ich vermute, dass es damals auch einen Gleisanschluss dorthin gab.
 
- leider keine eigenen Bilder vorhanden -
 
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