|
| Groß Laasch [up Platt: Grot Laasch] |
| Haltepunkt in Mecklenburg (ursprünglich Haltepunkt, später Haltestelle, dann Bahnhof, danach Haltestelle)   |
Strecke:
 
Ludwigslust - Parchim (- Karow (Meckl) - Waren (Müritz) - Möllenhagen -
Neubrandenburg)
  in km 3,586 |
|   |
|   |
Ort anzeigen über geoplaner.de:   
      
Gleisplan:   
     
Kursbuchtabellen:   
    |
| Erstmals erwähnt wurde der Ort nordöstlich von Ludwigslust gelegen
im Jahr 1229. 1791 wurde die Dorfkirche errichtet, die den baufällig gewordenen
Vorgängerbau ablöste, den es bereits vor der ersten Erwähnung des Ortes gab. Der Haltepunkt befindet sich nordwestlich des Dorfes. Das ehemalige Empfangsgebäude wurde am 5. Mai 2015 bei einem Tornado fast völlig zerstört und zehn Jahre danach wohl noch immer nicht wieder aufgebaut. Das Bahnwohnhaus wurde ebenfalls beschädigt, aber wieder hergestellt. Eine Schneise der Verwüstung lag westlich des Dorfes.   Aus der Geschichte der Station (Akten des Landeshauptarchivs): Die Station wurde am 1. Juni 1886 als Haltepunkt erföffnet, nachdem, wie auch damals schon üblich, viel Schriftverkehr im Vorfeld erfolgte. Die Gemeinde hatte ein Jahr zuvor den Haltepunkt beantragt und beteiligte sich mit 100 Mark an den Baukosten. Das Büro von Herrmann Bachstein schrieb am 1. Dezember 1885 an die Parchim-Ludwisluster Eisenbahn, dass "wir außer einem kleinen Einsteigeperron, einem Billetschrank und einer Signalfahne oder Signalscheibe keine weiteren Einrichtungen zu machen beabsichtigen. Wir befürchten, dass, wenn die Haltestelle eingerichtet ist, verlangt werden könnte, einen Warteraum für die Passagiere zu schaffen, was wir jetzt und für die Folge ablehnen müssten, da wir uns von dem Personenverkehr der Haltestelle Gr. Laasch nicht viel versprechen. Ergebenst ersuchen wir, um Mittheilung, ob wir im Sinne unserer vorstehenden Ausführungen die Haltestelle Gr. Laasch einrichten sollen." Die PLE genehmigte die Einrichtung des Haltepunktes im Januar 1886. Dieser ursprüngliche Haltepunkt befand sich anfangs einige hundert Meter weiter in Richtung Neustadt im km 4,4. An dieser Stelle gab es bereits eine Wärterbude. In km 3,5 befand sich seinerzeit die Privatladestelle Laascher Forst.   Kurz vor der Jahrhundertwende erwog man, den Haltepunkt aus betriebstechnischen Gründen zur Privatladestelle Laascher Forst zu verlegen und beides zu einer Haltestelle zusammenzulegen. Die Verlegung wurde am 24. Januar 1900 per Erlass genehmigt und anschließend vollzogen.   Kurz nach der Eröffnung der neuen Zugangsstelle beantragte die Dorfversammlung den Abbau der Schrankenanlage am ehemaligen Haltepunkt, die seinerzeit auf Veranlassung der Gemeinde extra eingerichtet wurde. Gleichzeitig forderte sie eine Stationsbeleuchtung an der neuen Haltestelle, "da es wiederholte Male vorgekommen sei fremde Reisende zu einem Irrthum geführt hat den Abgang zum Dorfe. Die Unterzeichneten bitten hohes Ministerium ganz gehorsamst, doch die Anordnung geben zu wollen."   Die Gemeinde Groß Laasch behauptete außerdem, nichts von der Verlegung gewusst zu haben, was sich jedoch als unwahr herausstelle, denn es konnte nachgewiesen werden, dass die Gemeinde der Stationsverlegung zugestimmt, jedoch an Bedingungen geknüpft hatte. In der entsprechenden Akte ist dazu Folgendes vermerkt: "Dass sie ihre Zustimmung an Bedingungen geknüpft hat, die bisher nicht voll erfüllt, zum Theil überhaupt unerfüllbar sind, ist unwesentlich, da in der Zustimmung, wie sie ausgesprochen, die Anerkennung enthalten ist, dass Gemeindeinteressen an sich der Verlegung nicht entgegenstehen. Die Angabe, der Weg, an der die neue Station liegt, ungangbar sei, ist übertrieben. Der fragliche Weg ist ein 9 m breiter Sandweg, von der Oberflächenbeschaffenheit wie alle Wege um Groß Laasch. Er ist, da der Sand den Regen begierig aufsaugt, sogar bei Regenwetter gut passirbar, wenn schon er einige tiefe Stellen aufweist, an denen sich Pfützen sammeln, weil Niemand sich bisher darauf eingelassen hat, diesen Pfützen Abfluss schaffen." Weiterhin bemängelte die Gemeinde, dass die neue Station eine halbe Stunden entfernt liegt. In der Akte ist vermerkt, dass die Weg von der Kirche bisher 1.300 m beträgt, neu dann 1.600 m, was einer Gehzeit von 16 Minuten statt, statt bisher, 13 Minuten entspricht. Weiter heißt es in der Akte: "Der Antrag des Gemeindevorstandes verstösst direkt gegen das Interesse der Gemeinde. Andere Dorfgemeinden haben für die Umwandlung eines Haltepunktes für Personenverkehr in eine Haltestelle (für Personen- und Güterverkehr) namhafte Opfer gebracht, zuletzt Subsin und Liessow. Der Gemeinde Gr. Laasch wird solche Umwandlung wesentlich billiger zu stehen kommen, da das erste und kostspieligste Erforderniss der Umwandlung, die Herstellung einer Nebengleisanlage, bei der neuen station schon erfüllt ist und nur noch die Herstellung einer Ladestrasse u. eines Güterlagerraumes erübrigt. Das Bedürfnis für die Umwandlung ist sicher sehr bald vorhanden." Auf Grund der Annahme, dass die Gemeinde sich dessen nicht recht bewusst sein könnte, wurde ein Vororttermin anberaumt, an dem der Geheime Ober-Baurath Piernay teilnahm. Er gewann den Eindruck, "dass der Antrag garnicht ernst gemeint ist, dass vielmehr der Gemeindevorstand sich eingebildet hat, uns durch den Antrag bereitwilliger zu machen, auf der neuen Station sofort eine Ladestrasse und einen Güterlagerraum ohne Zuschüsse der Gemeinde herzustellen, damit nur die Forderung der Rückverlegung des Haltepunktes aufgegeben werde. Das Irrige dieser Annahme ist bei der Besprechung klar gelegt." Für die Verbesserung des Weges zur neuen Station durch die Gemeinde würden die gezahlten 100 Mark Beteiligung zur Errichtung des alten Haltepunktes zurückgezahlt werden.   Am 15. Mai 1901 begab sich der Geheime Ministerialrath Krefft nach Groß Laasch. Unter Einbeziehung des Ober-Bauraths Piernay und des Oberforstmeisters Angerstein wurde mit den Mitgliedern des Gemeindevorstandes wegen der Verlegung des Haltepunktes verhandelt. Dort wurde der Vertrag verlesen, den die Gemeindemitglieder am 3. Januar 1901 an Seine Hoheit den herzoglichen Regenten gerichtet hatten. Danach wurde dem Gemeindevorstand mitgeteilt, dass das Großherzogliche Finanzministerium, Abteilung für Domainen und Forsten, bereit sei, den Weg zur neuen Haltestelle durch Schlacke oder Kies aufzufüllen. Daraus ließe sich jedoch nicht ableiten, dass das Ministerium auch für die Unterhaltung des Weges zuständig ist. Die Mitglieder des Gemeindevorstandes erkannten das an und "glaubten, daß unter diesen Umständen von der Herstellung eines besonderen Fußweges zum Haltepunkte ganz abgesehen werden könne." Angerstein bemerkte, dass die Weginstandsetzung im Dorf dort beginnen soll, wo die Pflasterung endet. "Die Gemeindemitglieder stellten weiter den Antrag es möge eisenbahnseitig die Zugbarriere wieder beseitigt werden, die beim Wege an der früheren Stelle des Haltepunktes angebracht worden sei." Piernay bemerkte, dass die Schranke auf besonderen Wunsch der Gemeinde angebracht worden sei. Dem Antrag soll aber trotzdem entsprochen werden, wenn ein Gemeindebeschluss dazu beigebracht werde. Im weiteren Verlauf wurde der Gemeindevorstand auf die Vorteile des Ausbaus der Privatladestelle der Forst zu einer Güterverladestelle für die Verfrachtung von Wagenladungen hingewiesen. Dafür sollte die Gemeinde 1.000 Mark zahlen. "Es sei zu erwägen, daß Verzinsung und Amortisation jährlich ca 60 M betragen würden und daß diese Aufbringung dieser geringen Summe der großen Gemeinde keine Schwierigkeiten bereiten könne." Der Gemeindevorstand erklärte sich mit dem Projekt einverstanden, jedoch wollte man hierfür ebenfalls einen Gemeindebeschluss herbeiführen. Im weiteren Verlauf der Verhandlung bemängelte der Gemeindevorstand die Lage des zu errichtenden Stationsgebäudes jenseits des Gleises vom Dorf aus gesehen. Man wünschte die Errichtung davor. Einen wirklichen Missstand stellte der geplante Standort jedoch nicht dar. "- vielmehr gewann man den Eindruck, daß es gewissermaßen eine Ehrensache für die Gemeinde sei, das Bahngebäude an der Seite zu haben, von der der Zugang zur Bahn aus dem Dorfe erfolge." Das Gebäude wurde, wie vorgesehen, im typischen mecklenburgischen Stil errichtet und beherbergte einen Dienstraum, einen Güterlade- und einen Warteraum.   17. Juli 1901: Nach dem Vororttermin des Geheimen Ministerialsrats Krefft im Mai d. J. und der anschließenden Prüfung durch diesen, wird folgendes bekanntgegeben: Der Haltepunkt wird nicht an die ursprüngliche Stelle zurückverlegt. Der Weg zur Haltestelle wird auf Kosten der Finanzbehörde befestigt, ohne dass sie für die weitere Unterhaltung aufkommen wird. Die Schrankenanlage am ehemaligen Haltepunkt wird abgebaut. Die neue Haltestelle wird mit einer Beleuchtung ausgestattet. Bemerkenswert ist, dass die bestehende Privatladestelle der Forst nicht zu einer Güterverladestelle ausgebaut wird, weil die Gemeinde sich weigerte, dafür die geforderten 1.000 Mark zu bezahlen.   Vier Jahre später, im Januar 1905 beschwerte sich die Gemeindevertretung nun bei der Eisenbahnsirektion in Schwerin über die fehlende Möglichkeit, Güter verladen zu können. Darunter würden die wirtschaftlichen Verhältnisse leiden. Nun forderte man die Eisenbahn auf, eine Verlademöglichkeit zu schaffen. Auf das entsprechende Anwortschreiben erwiderte die Gemeinde, dass man nun bereit sei, die 1.000 Mark zu bewilligen. Zusätzlich bat man darum, auch den Stückgutverkehr zu ermöglichen. Dafür sollte die Gemeinde noch einmal 1.000 Mark bezahlen. Diese Summe konnte sie jedoch nicht aufbringen und bat darum, den Betrag auf 200 Mark zu senken, was jedoch abgelehnt wurde. 1907 bewilligte die Gemeinde nun 400 Mark für die Einrichtung des Stückgutverkehrs und zahlte den Betrag. Daraufhin wurde vermutlich auch der Stückgutverkehr ermöglicht.   1908 plante die Eisenbahn, einen zweisitzigen Abort zu bauen. Dafür gab es ein Standardmodell.   |
|
| Standard-Abort [Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
1911 beantragte die Gemeinde, einen Warteraum 2. Klasse einzurichten. Der vorhandene Warteraum war
inzwischen zu klein geworden. Besonders bei Regenwetter fahren viele Personen in die Stadt, weil
im Freien nicht gearbeitet werden kann. Dann werden Kinder, Frauen und deren Angehörige oft von
angetrunkenen, rohen Arbeitern, Schlachtern und Gewerbetreibenden mit gemeinen Redensarten
belästigt. "Alle gebildeteren Familien aus unserem Ort und ihr Besuch aus der Satdt empfinden
dies [...] als einen großen Uebelstand." Der Bitte wurde anscheinend nicht entsprochen, da das
Stationsgebäude seinerzeit nicht groß genug war. Ein Jahr später beklagte die Gemeinde nochmals den Zustand. Daraufhin wurde die Einrichtung des Warteraumes abgelehnt, weil nur 388 Fahrkaarten II. Klasse im vergangenen Jahr verkauft wurden. Darauf antwortete die Gemeinde, dass es nur nur um die Anzahl der verkauften Fahrkarten gehen sollte, sondern um die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Stellung der Reisenden II. Klasse.   1910 bemängelt die Bauinspektion IV in Ludwigslust mit einem Schreiben an die Eisenbahndirektion, dass der Bahnsteig mit 45 Metern Länge inzwischen zu kurz ist, da die Personenzüge 80 Meter und länger sind. Es kam schon vor, dass Personen aus den Wagen hinter dem Baahnübergang ausgestiegen sind und der Gefahr ausgesetzt waren, in den Bahngraben zu fallen. Es wurde vorgeschlagen, den Bahnsteig auf der Parchimer Seite um 50 Meter zu verlängern mit einer Breite von 3 Metern. 1911 wurde der Bahnsteig entsprechend verlängert.   |
![]() |
|   |
|
Gleichzeitig mit dem Bestätigungsschreiben wurde
ein Entwurf mit Kostenplanung vorgeschlagen, den Bahnsteig auf der westlichen Seite zu verlängern,
nachdem das Anschlussgleis verlängert/verlegt wurde.   |
![]() |
|   |
|
1912 wurde ein anderer Entwurf vorgelegt, nach dem das Ladegleis nach Osten verlängert werden
sollte und der Bahnsteig somit nach Westen verlängert werden könnte. Die Gleisverlängerung wurde
noch im gleichen Jahr vorgenommen.   |
![]() |
|   |
|
1913 wurde geplant, an das kleine Stationsgebäude einen Vorratsraum für Kohlen anzubauen, was
auch geschah.   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
1918 beschrieb ein Stationsbeamter in einer "Nachweisung der Verkehrsverhältnisse auf Bahnhof
Groß Laasch" die Situation so: "Dringend vernotwendigt sich die Verschiebung hiesiger Weiche
in Richtung Ludwigslust (gleichzeitig Ladegleis), da uns wegen Beengung des Perrons die
Ladegeschäfte sehr beeinträchtigen, andererseits haben wir unsere angeforderten Wagen wegen
Einfrierens des Ladegleises nach Neustadt geben müssen, da im Winter bei Tauwetter das Ladegleis,
welches den Perron durchschneidet, stets voll Wasser steht." Ob sich an dem Zustand danach etwas
änderte, ist mir nicht bekannt.   1922 schrieb das Eisenbahn-Betriebsamt an die Reichsbahndirektion:   |
![]() |
|   |
|
Der Umbau erfolgte 1923 oder 1924.   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
1929 wurde vom Betriebsamt ein weiterer Umbau angeregt. Ob dieser erfolgte, entzieht sich
meiner Kenntnis.   |
   
![]() |
|   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
1933 bemängelte das Reichsbahn-Betriebsamt 2 Ludwigslust den unzweckmäßig angelegten Güterschuppen.   |
![]() |
|   |
|
Daraufhin entstanden bis 1935 verschiendene Pläne zur Verbesserung. Die beste Lösung schien das
Tor von der Giebelwand zur Feldseite zu verlegen und eine Rampe anzubauen, den Fußboden anzuheben
sowie an der Giebelseite die Wand zu vermauern und eine Überdachung für einen Karren und die Güter
herzustellen.   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
Das Betriebsamt lehnte diese Variante ab und schlug die Verlängerung des Güterschuppens vor.   |
![]() |
|   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
Im Mai 1936 wurde durch das Betriebsamt ein weiterer Vorschlag eingereicht, der im selben Jahr
umgesetzt wurde.   |
![]() |
|   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
In den Kriegsjahren sollte ab 1939 auf Anweisung des Reichsverkehrsministeriums u.a. auch die Strecke
Ludwigslust - Parchim - Waren zu Kriegszwecken "möglich dringlichst" ausgebaut werden. Auch
Groß Laasch sollte zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden. Dafür musste das bestehende
Dienstgebäude umgebaut werden und sollte eine Befehlsstellwerk erhalten. Am westlichen Ende des
Bahnhofs wurde ein Wärterstellwerk erforderlich. Auf den Kreuzungsbahnhöfen waren Ausfahrignale
in beiden Richtungen vorzusehen. Dafür wurden zwei Varianten geplant: Das bisherige Streckengleis
bleibt durchgehendes Hauptgleis und das Kreuzungsgleis wird südlich davon errichtet oder das
Streckengleis wird verschwenkt und neues durchgehendes Hauptgleis und das bisherige Gleis wird
Kreuzungsgleis. Das Bauvorhaben (Ausbau zum Kreuzungsbahnhof) wurde mit Verfügung vom 30.08.1941 stillgelegt, anscheinend jedoch noch fertiggestellt.   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
1941 wurde der Durchbau des Stationsgebäudes
geplant und die Arbeiten sollten ausgeschrieben, notfalls frei vergeben und die Baumaterialien
beschafft werden. Das Vorhaben besaß die Dringlichkeitsstufe 1.   |
|
| Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|
Dann geschah folgendes:   |
 
 
![]() |
|   |
|
1943 waren die Restarbeiten am Empfangsgebäude noch immer nicht erledigt. Der Dienstraum wurde
erst im Juni bezugsfertig. Der eigentliche Warteraum, der während der Bauarbeiten als Dienstraum
genutzt werden musste, musste daraufhin noch hergerichtet werden. Während des Umbaus diente ein
Schueppen als Warteraum. Ende 1943/Anfang 1944 waren die Arbeiten beendet. Der Umbau kostete
ingsgesamt 10.596,22 RM.   Der geplante Bahnhof ging anscheinend noch in Betrieb, auch wenn das aus den Akten nicht so hervorgeht, denn im Stationsverzeichnis von 1944 ist er als Bahnhof IV. Klasse eingetragen. Das Wärterstellwerk wurde vermutlich nach Kriegsende mit der Umwandlung in eine Haltestelle wieder abgerissen. Das umgebaute Stationsgebäude blieb bis zur Zerstörung 2015 so erhalten.   1945 existierte für einige Monate das KZ Wöbbelin etwa 2 km entfernt, das heute eine Gedenkstätte ist. |
|   |
|
In einer anderen Akte im Archiv fand ich einen Lageplan, vermutlich aus den 1940er Jahren.   |
|
| [Zum Vergrößern auf das Bild klicken] |
|   |
|   |
| 2002 |
![]() |
| ehemaliges Stationsgebäude; links daneben ein typisches Bahnwohnhaus |
|   |
![]() |
|   |
|   |
| externe Bilder:    
   Bilder von den Tornadoschäden:    
  
|
|   |
       
|
| © 16.09.2025 |
|   |
|   |